So titelte heute der “Fränkische Tag” in einem Artikel von Nikolas Pelka. Beim Bummeln durch die Stadt lasse ich mich gerne treiben oder genieße auch einfach nur einen Kaffee. Aber den Blick kann man auch mal etwas höher richten: viele liebevoll gestaltete Fachwerkhäuser kann man dann sehen.
Lärmschutz A73
Gut 200 Unterstützer-Unterschriften konnte die Bürgerinitiative “Lärmschutz in Forchheim an der A73″ in der Fußgängerzone sammeln. Am letzten Samstag, 5. Mai, wurde Barbara Gradel von der Bürgerinitiative von Vertretern der FDP, Freien Wählern und SPD unterstützt. Trotz Kälte und Regen war die Stimmung der Unterschriften-Sammler gut. Am nächsten Samstag, 19. Mai, geht die Aktion weiter.
1. Mai 2012 in Forchheim
Den diesjährigen Tag der Arbeit hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unter das Motto “gerechte Löhne, soziale Sicherheit” gestellt. Bei herrlichstem Frühsommerwetter war der Forchheimer Rathausplatz gut gefüllt.
Der Tag wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst durch Martin Battert, Pfarrer der katholischen Gemeinde “Verklärung Christi”, und Christian Muschler, Pfarrer der evangelischen Christuskirche, gemeinsam begangen. Mit sehr klaren Worten kritisierte Battert die Genehmigung von verkaufsoffenen Sonntagen.
Bis der Hammer fällt
Rustikal aber treffsicher: der Gummihammer in der Hand von Klaus Backer, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Forchheim. Als Auktionator machte Backer in bemerkenswerter Lockerheit gute Stimmung und animierte zahlreiche Forchheim zu Geboten. Am 21. April fand eine öffentliche Versteigerung von Fundsachen auf dem Rathausplatz statt.
Betreuungsgeld: das falsche Signal
Es soll zum 1. Januar 2013 kommen. Das Betreuungsgeld. Vor allem die CSU gibt hier die vollmundigsten Versprechungen: sie lässt keinen Zweifel daran, dass das Betreuungsgeld notwendig ist und dass es kommt. Aber selbst innerhalb der Regierungskoalition bröckelt gerade die Zustimmung. Kritik am Betreuungsgeld kommt aus allen Teilen des gesellschaftlichen Spektrums – von Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden über Gewerkschaften, internationale Organisationen, die evangelische Kirche wie die Katholischen Landfrauen, bis hin zu Vertretern aller im Bundestag vertretenen Parteien.
Rauchmelderpflicht in Bayern
Wenige Tage nach dem letzten bundesweiten Rauchmeldertag am vergangenen Freitag (hypnoa.com berichtete) hat der bayerische Landtag in der gestrigen Sitzung die Einführung einer Rauchwarnmelderpflicht beschlossen. Endlich.
Endlich, denn die SPD forderte dies bereits 2003 und seither immer wieder. “Tatsächlich hatte vor allem die CSU eine gesetzliche Rauchmelderpflicht jahrelang abgelehnt und stattdessen auf freiwillige Einsicht von Hausbesitzern und Mietern gesetzt.”, so war heute online in den Nordbayerischen Nachrichten (NN) zu lesen. Nur neun Jahre später.
Rederecht im Bundestag
“Fraktionen planen Maulkorb für Abgeordnete”, so titelte Heribert Prantl in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung (SZ) am 14. April 2012 und bezieht sich auf ein Papier des Geschäftsordnungsausschusses des Deutschen Bundestags, in dem eine Neuordnung des Rederechts im Bundestag gefordert wird. Dabei habe der Ausschuss vorgeschlagen, die Geschäftsordnung dahingehend zu ändern, dass die Fraktionen selbst ihre Redner und deren Reihenfolge festlegen. Von einer expliziten Erlaubnis sei nicht die Rede – die steckt dann aber faktisch zwischen den Zeilen.
Freitag, der 13.
Ein Blick auf das Kalenderblatt zeigt es schwarz auf weiß. Es ist eben nicht nur Freitag und wir freuen uns auf das kommende Wochenende, sondern eben auch der 13. Der Tag hält sich im Volksmund hartnäckig als Unglückstag. Ein Blick in sämtliche Unfall-Statistiken oder ähnliche Analysen, zeigt sich: zu unrecht.
Vor dem drohenden und sprichwörtlichen Unglück kann man sich schützen. Denn heute ist auch der “deutsche Rauchmeldertag”. Rauchmelder, offiziell als Rauchwarnmelder bezeichnet, sind nützliche Helfer im Wohnbereich, die im Falle eines Brandes die Bewohner durch ein akustisches Warnsignal alarmieren. So weit, so klar – die kleinen nützlichen Dinger hat bestimmt jeder schon mal gesehen.
Osterbrunnen überall
Jetzt sieht man sie wieder überall. In rund 200 Orten in der fränkischen Schweiz sind Brunnen aufwändig und liebevoll geschmückt. Osterbrunnen, eine fränkischer Brauch und eine fränkische Besonderheit, die wieder zahlreiche Touristen in unsere schöne Region lockt. Zu Recht.
